Smart Farming mit GäuAgrar: Erfahrungen aus der Praxis

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Smart Farming mit GäuAgrar zeigt, wie digitale Werkzeuge, Bodenwissen und vorhandene Maschinentechnik gemeinsam genutzt werden können, um Betriebsmittel gezielter einzusetzen und Flächen besser zu bewirtschaften.

Christian Werner ist einer der drei Gründer der GäuAgrar GmbH & Co. KG. Das gemeinsame Ziel der drei Landwirte war von Anfang an klar: Betriebsmittel effizienter einsetzen, vorhandene Technik besser nutzen und die Bewirtschaftung ihrer Flächen Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Ein wichtiger Baustein dabei ist die Kombination aus FarmBlick Community und Bodeninventarisierung.

Smart Farming mit GäuAgrar: Flächen besser verstehen

Landwirtschaftliche Flächen sind selten vollkommen homogen. Unterschiede bei Bodenart, Wasserhaltevermögen, Nährstoffversorgung oder Ertragspotenzial können selbst innerhalb eines einzelnen Schlages erheblich sein.

Wer diese Unterschiede kennt, kann seine Bewirtschaftung gezielter daran anpassen.

Genau deshalb setzt GäuAgrar unter anderem auf eine systematische Erfassung der eigenen Flächen.

Dabei können verschiedene Informationen miteinander kombiniert werden:

  • Bodendaten
  • Bodenscans
  • georeferenzierte Bodenproben
  • Ertragsinformationen
  • digitale Feldgrenzen
  • Applikationskarten
  • weitere betriebliche Geodaten

So entsteht ein differenzierteres Bild der tatsächlichen Bedingungen auf den einzelnen Teilflächen.

Bodeninventarisierung als Grundlage für Entscheidungen

Ein wichtiger Schritt bei GäuAgrar war die Bodeninventarisierung.

Statt einen Schlag ausschließlich anhand von Durchschnittswerten zu bewerten, werden Unterschiede innerhalb der Fläche räumlich erfasst und für weitere Analysen nutzbar gemacht.

Diese Informationen helfen dabei, Bodenproben gezielter zu planen und unterschiedliche Bereiche eines Schlages besser miteinander zu vergleichen.

Die Bodeninventarisierung schafft damit eine wichtige Grundlage für weitere teilflächenspezifische Maßnahmen.

FarmBlick Community bündelt die Daten

Die gewonnenen Informationen können anschließend in der FarmBlick Community zusammengeführt und weiterverwendet werden.

Damit entsteht eine zentrale Datenbasis, auf der unterschiedliche Informationen über die eigenen Flächen gemeinsam betrachtet werden können.

Landwirtschaftliche Betriebe können dort beispielsweise:

  • Flächeninformationen verwalten
  • Bodendaten betrachten
  • digitale Karten erstellen
  • Applikationskarten vorbereiten
  • Fahrspuren und Feldgrenzen nutzen
  • Daten für kompatible Maschinentechnik bereitstellen

Der entscheidende Punkt ist dabei nicht, möglichst viele Daten zu sammeln. Sie müssen für den landwirtschaftlichen Alltag nutzbar werden.

Betriebsmittel gezielter einsetzen

Das ursprüngliche Ziel der drei GäuAgrar-Gründer war es, Betriebsmittel einzusparen und vorhandene Technik effizienter zu nutzen.

Smart Farming kann dabei unterstützen, Betriebsmittel nicht pauschal über eine gesamte Fläche zu verteilen, sondern Unterschiede innerhalb eines Schlages stärker zu berücksichtigen.

Das gilt beispielsweise für:

  • Düngung
  • Aussaat
  • Bodenbearbeitung
  • weitere teilflächenspezifische Maßnahmen

Damit wird vorhandene Technik nicht ersetzt, sondern durch zusätzliche Informationen besser genutzt.

Smart Farming muss zur Praxis passen

Smart Farming mit GäuAgrar ist für uns ein gutes Beispiel dafür, dass Digitalisierung keinen Selbstzweck darstellen darf.

Entscheidend ist, ob eine Lösung im Alltag funktioniert und dem Betriebsleiter dabei hilft, seine Flächen besser zu verstehen und Entscheidungen einfacher zu treffen.

Deshalb verbindet FarmBlick digitale Lösungen immer mit dem vorhandenen Wissen des Landwirts.

Daten ergänzen Erfahrung. Sie ersetzen sie nicht.

Erfahrungen von GäuAgrar im Video

Welche Erfahrungen die GäuAgrar GmbH & Co. KG mit der FarmBlick Community und der Bodeninventarisierung gesammelt hat, berichtet Christian Werner in unserem Feedback-Video.

Darin geht es nicht um theoretische Möglichkeiten, sondern um die Frage, wie Smart Farming auf einem realen landwirtschaftlichen Betrieb eingesetzt wird.

Mehr über die FarmBlick-Lösungen erfahren

Weitere Informationen zu den eingesetzten Lösungen findest du hier:

Smart Farming bedeutet für uns: vorhandene Technik, Betriebsleiterwissen und digitale Informationen sinnvoll miteinander verbinden.

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