Man muss den Acker pflegen, bevor man erntet: Smart Farming mit FarmBlick

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Smart Farming mit FarmBlick steht im Mittelpunkt eines ausführlichen Porträts des Regionalportals Hügelhelden über FarmBlick und Geschäftsführer Oliver Martin.

Unter dem Titel „Man muss den Acker pflegen, bevor man erntet“ zeigt der Beitrag, wie moderne Landwirtschaft heute Bodenwissen, Daten, Maschinentechnik und die Erfahrung des Betriebsleiters miteinander verbindet.

Den vollständigen Originalbeitrag gibt es bei Hügelhelden.de.

Smart Farming mit FarmBlick: Landwirtschaft als System verstehen

Landwirtschaft wird immer komplexer. Wetter, Boden, Pflanzenentwicklung, Maschinentechnik, gesetzliche Vorgaben und Wirtschaftlichkeit greifen unmittelbar ineinander.

Genau deshalb verfolgen wir bei FarmBlick einen zentralen Ansatz:

Wir betrachten Landwirtschaft nicht als Aneinanderreihung einzelner Maßnahmen, sondern als zusammenhängendes System.

Digitale Werkzeuge sollen dabei nicht das Wissen und die Erfahrung des Betriebsleiters ersetzen. Sie sollen zusätzliche Informationen liefern, Zusammenhänge sichtbar machen und Entscheidungen unterstützen.

Vom Automatisierungstechniker zum Smart-Farming-Unternehmer

Der Hügelhelden-Bericht erzählt auch die Geschichte hinter FarmBlick.

Oliver Martin kam ursprünglich aus der Energie- und Automatisierungstechnik. Durch die Mitarbeit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb entstand die Frage, die später zur Grundlage von FarmBlick wurde:

Wie lassen sich vorhandene Technik, Betriebswissen und digitale Daten so verbinden, dass Landwirtschaft einfacher und effizienter funktioniert?

Aus ersten Versuchen, praktischen Erfahrungen und zahlreichen Projekten entwickelte sich schließlich FarmBlick.

Daten ergänzen das Wissen des Landwirts

Landwirte kennen ihre Flächen häufig seit vielen Jahren oder sogar Generationen. Dieses Wissen ist enorm wertvoll.

Gleichzeitig können zusätzliche Daten helfen, Unterschiede innerhalb eines Schlages objektiver zu beurteilen und Entscheidungen besser abzusichern.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Bodendaten und Bodenscans
  • georeferenzierte Bodenproben
  • Ertragsinformationen
  • Satelliten- und Vegetationsdaten
  • Wetter- und Sensordaten
  • Applikationskarten
  • Fahrspuren und Maschinendaten

Die entscheidende Frage lautet dabei nicht: Wie viele Daten kann ich sammeln?

Sondern vielmehr: Welche Informationen helfen mir bei der nächsten Entscheidung auf dem Betrieb?

Smart Farming mit FarmBlick einfach in der Praxis nutzen

Smart Farming mit FarmBlick bedeutet nicht automatisch, neue Maschinen kaufen oder den gesamten Betrieb technisch neu aufstellen zu müssen.

Viele landwirtschaftliche Betriebe besitzen bereits leistungsfähige Traktoren, Terminals, Lenksysteme und digitale Maschinentechnik.

Häufig liegt das größte Potenzial darin, diese vorhandenen Systeme besser miteinander zu verbinden und bestehende Daten sinnvoll weiterzuverwenden.

Die FarmBlick Community schafft dafür eine herstellerunabhängige Plattform, auf der unterschiedliche Informationen zusammengeführt und für die praktische Bewirtschaftung genutzt werden können.

Ein Netzwerk, das wie ein Getriebe funktioniert

Im Hügelhelden-Porträt wird FarmBlick mit einem Getriebe verglichen.

Das Bild passt gut zu unserem Verständnis von Zusammenarbeit: FarmBlick bildet die verbindende Struktur, während unterschiedliche Partner ihre jeweiligen Kompetenzen einbringen.

Dazu gehören Spezialisten aus Bereichen wie:

  • Landtechnik
  • Bodensensorik
  • Bodenbeprobung
  • Wetter- und Pflanzensensorik
  • Drohnen und Fernerkundung
  • Software und Schnittstellen
  • teilflächenspezifische Bewirtschaftung

Erst wenn diese Zahnräder sinnvoll ineinandergreifen, entsteht ein System, das dem landwirtschaftlichen Betrieb tatsächlich Arbeit abnimmt.

Von der Bodenanalyse bis zur Applikationskarte

Moderne Smart-Farming-Systeme ermöglichen heute einen durchgängigen digitalen Prozess.

Bodendaten können mit Pflanzen- und Ertragsinformationen kombiniert werden. Daraus entstehen beispielsweise Managementzonen oder Applikationskarten, die anschließend auf kompatibler Maschinentechnik genutzt werden können.

Auch neue Technologien wie Drohnen, KI-basierte Bilderkennung oder Spot-Spraying eröffnen zusätzliche Möglichkeiten.

Entscheidend bleibt jedoch immer, dass eine Technologie einen konkreten Nutzen für den Betrieb schafft.

Digitalisierung soll Landwirtschaft nicht komplizierter machen

Bei FarmBlick geht es deshalb nicht darum, möglichst viele digitale Lösungen einzusetzen.

Unser Ziel ist vielmehr, vorhandene Informationen und Technik so miteinander zu verbinden, dass daraus einfache und nachvollziehbare Arbeitsabläufe entstehen.

Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Sie soll den Landwirt unterstützen und entlasten.

Landwirtschaft resilient und zukunftsfähig aufstellen

Wetterextreme, steigende Kosten, volatile Märkte und zunehmende Anforderungen machen deutlich, wie wichtig belastbare Betriebsstrategien geworden sind.

Je besser ein Betrieb seine Böden, Pflanzen, Technik und wirtschaftlichen Zusammenhänge kennt, desto gezielter kann er reagieren.

Daten ersetzen dabei keine Erfahrung. Sie ergänzen sie.

Genau darin liegt für uns die Zukunft moderner Landwirtschaft:

Betriebsleiterwissen, Boden, Maschinentechnik und digitale Möglichkeiten miteinander verbinden.

Smart Farming mit FarmBlick bedeutet für uns deshalb vor allem eines: vorhandenes Wissen stärken, Daten sinnvoll nutzen und Entscheidungen einfacher machen.

Oder, um beim Titel des Hügelhelden-Beitrags zu bleiben:

Man muss den Acker pflegen, bevor man erntet.

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Wir freuen uns auf deine Nachricht und werden uns so schnell wie Möglich bei dir zurück melden.


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