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Mit unserem Label „Smart Farming Betrieb – Nachhaltig für Klima und Natur“ zeichnen wir landwirtschaftliche Betriebe aus, die digitale Technik gezielt und praxisnah einsetzen.
Dabei geht es nicht nur darum, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten oder Betriebsmittel einzusparen. Smart Farming kann auch dabei helfen, Böden zu schonen, Ressourcen gezielter einzusetzen und die Landwirtschaft nachhaltiger aufzustellen.
Heute stellen wir die Hansmeier GbR aus Nordrhein-Westfalen vor.
Der Familienbetrieb rund um Hubertus Hansmeier setzt bereits seit vielen Jahren auf digitale und teilflächenspezifische Lösungen.
Dabei werden unterschiedliche Datenquellen und Verfahren miteinander kombiniert. Dazu gehören unter anderem:
Das Ziel ist dabei immer dasselbe: Unterschiede innerhalb der Flächen erkennen und die Bewirtschaftung besser an die tatsächlichen Bedingungen anpassen.
Ackerflächen sind selten vollkommen homogen. Unterschiede in Bodenart, Wasserhaltevermögen und Nährstoffhaltefähigkeit können innerhalb eines Schlages erheblich sein.
Die Hansmeier GbR nutzt deshalb Bodensensorik, um diese Unterschiede sichtbar zu machen und für die Bewirtschaftung zu nutzen.
Auf dieser Grundlage kann die Aussaat teilflächenspezifisch geplant und besser an unterschiedliche Bodenbereiche angepasst werden.
So lassen sich vorhandene Potenziale gezielter nutzen und Bestände gleichmäßiger entwickeln.
Ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Betrieb ist das feste Fahrspurmanagement.
Die Maschinen bewegen sich möglichst auf definierten Fahrspuren. Dadurch werden unnötige Überfahrten reduziert und größere Bereiche der Fläche vor zusätzlicher Bodenverdichtung geschützt.
Auch am Vorgewende können Fahrwege und Wendemanöver besser geplant werden.
Das bedeutet:
Durch die Kombination verschiedener Smart-Farming-Verfahren konnte die Hansmeier GbR ihre Bewirtschaftung stärker an die unterschiedlichen Bedingungen der Flächen anpassen.
Die heterogenen Ackerböden werden nicht mehr ausschließlich nach einem einheitlichen Durchschnittswert behandelt, sondern differenzierter betrachtet.
Das kann dabei helfen, Erträge langfristig zu stabilisieren, Ressourcen gezielter einzusetzen und gleichzeitig den Boden nachhaltig zu bewirtschaften.
Auch zukünftig möchte die Hansmeier GbR ihre Smart-Farming-Strategie weiterentwickeln.
Geplant ist unter anderem, die Bodenbearbeitung teilflächenspezifisch zu gestalten und die Cultan-Düngung stärker an der Nährstoffhaltefähigkeit der unterschiedlichen Bodenbereiche auszurichten.
Damit zeigt der Betrieb sehr anschaulich, dass Smart Farming kein einzelnes Produkt ist.
Es ist vielmehr das Zusammenspiel aus Bodenwissen, Maschinentechnik, Daten und den Erfahrungen des Betriebsleiters.
Nicht jeder Betrieb braucht die gleiche Technik und nicht jede digitale Lösung passt zu jeder Fläche.
Genau deshalb unterstützt FarmBlick landwirtschaftliche Betriebe dabei, vorhandene Technik, Bodendaten und digitale Möglichkeiten sinnvoll miteinander zu verbinden.
Von Bodenscanning und teilflächenspezifischer Bewirtschaftung bis hin zu Applikationskarten und Fahrspurplanung geht es immer darum, Lösungen zu finden, die in der Praxis funktionieren.
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