Smart Farming auf Gut Westerwald: Bodenaufbau, Begleitpflanzen und digitale Flächendaten

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Smart Farming auf Gut Westerwald verbindet aktiven Bodenaufbau, innovative Anbausysteme und digitale Flächendaten zu einem praxisnahen Gesamtkonzept.

Christine Mittermeier vom Agrarbüro Christine Mittermeier und Betriebsleiter Paul Prassler beschäftigen sich auf Gut Westerwald seit vielen Jahren intensiv mit Themen wie Bodenfruchtbarkeit, Begleitpflanzen und nachhaltiger Bewirtschaftung.

Im Rahmen des DaLeA-Projekts kommen dabei neben der FarmBlick Community auch verschiedene FarmBlick-Services und unser Regensimulator zum Einsatz.

Smart Farming auf Gut Westerwald

Gut Westerwald zeigt sehr deutlich, dass Smart Farming weit mehr ist als reine Maschinendigitalisierung.

Entscheidend ist, Boden, Pflanze, Technik und Bewirtschaftung gemeinsam zu betrachten.

Genau deshalb werden auf dem Betrieb verschiedene Ansätze miteinander verbunden:

  • aktiver Bodenaufbau
  • Begleitpflanzen im Raps
  • digitale Flächendaten
  • FarmBlick Community
  • Bodenscanning
  • georeferenzierte Bodenproben
  • Regensimulation

So entsteht ein System, bei dem digitale Informationen die praktische Arbeit auf dem Feld ergänzen.

Bodenfruchtbarkeit langfristig entwickeln

Ein zentrales Thema auf Gut Westerwald ist der aktive Bodenaufbau.

Dabei geht es nicht um kurzfristige Einzelmaßnahmen, sondern um die Frage, wie Bodenstruktur, Wasserhaushalt und biologische Aktivität langfristig verbessert werden können.

Gerade bei schwieriger werdenden Witterungsbedingungen gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung.

Ein leistungsfähiger Boden kann Wasser besser aufnehmen, speichern und den Pflanzen zur Verfügung stellen.

Begleitpflanzen im Raps

Auch der Einsatz von Begleitpflanzen im Raps spielt auf Gut Westerwald eine wichtige Rolle.

Solche Anbausysteme sollen nicht nur die Kultur selbst unterstützen, sondern auch Bodenbedeckung, Durchwurzelung und biologische Aktivität fördern.

Die Wirkung solcher Maßnahmen lässt sich besonders gut beurteilen, wenn praktische Erfahrungen mit digitalen und messbaren Informationen ergänzt werden.

Regensimulator macht Bodenverhalten sichtbar

Mit dem FarmBlick Regensimulator lässt sich anschaulich zeigen, wie unterschiedlich Böden mit Niederschlag umgehen.

Dabei werden beispielsweise Unterschiede bei:

  • Wasseraufnahme
  • Oberflächenabfluss
  • Infiltration
  • Bodenstruktur

direkt sichtbar.

Das macht Zusammenhänge verständlich, die im normalen Betriebsalltag oft nur schwer zu beobachten sind.

FarmBlick Community als digitaler Baustein

Smart Farming auf Gut Westerwald wird durch die FarmBlick Community um eine zentrale digitale Ebene ergänzt.

Flächeninformationen können dort zusammengeführt und für weitere Anwendungen genutzt werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • digitale Schlaggrenzen
  • Bodenkarten
  • Bodenprobenergebnisse
  • Applikationskarten
  • weitere georeferenzierte Flächendaten

Damit entsteht aus vielen einzelnen Beobachtungen und Messungen eine strukturierte Datengrundlage.

DaLeA als praxisnahes Entwicklungsprojekt

Im Rahmen des DaLeA-Projekts werden unterschiedliche Ansätze direkt in der Praxis erprobt und weiterentwickelt.

Gerade solche Projekte sind besonders wertvoll, weil sie zeigen, wie Bodenmanagement, Anbausysteme und digitale Werkzeuge tatsächlich zusammenspielen.

Für uns bei FarmBlick ist genau das entscheidend: Technik muss sich in der Praxis bewähren und einen konkreten Nutzen schaffen.

Erfahrung und Daten sinnvoll verbinden

Christine Mittermeier und Paul Prassler bringen viel praktische Erfahrung und agronomisches Wissen in den Betrieb ein.

Digitale Werkzeuge sollen dieses Wissen nicht ersetzen.

Sie helfen vielmehr dabei, Beobachtungen objektiver zu bewerten, Unterschiede innerhalb von Flächen sichtbar zu machen und Maßnahmen gezielter weiterzuentwickeln.

Erfahrung, Bodenwissen und digitale Daten ergänzen sich.

Erfahrungen von Gut Westerwald im Video

Welche Erfahrungen auf Gut Westerwald mit FarmBlick, der FarmBlick Community und den verschiedenen Smart-Farming-Bausteinen gesammelt wurden, zeigen wir in einem kurzen Feedback-Video.

Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem um die Frage, wie sich nachhaltige Bodenbewirtschaftung und Digitalisierung sinnvoll miteinander verbinden lassen.

Mehr über die eingesetzten Lösungen erfahren

Weitere Informationen findest du hier:

Boden verstehen. Systeme verbinden. Landwirtschaft langfristig weiterentwickeln.

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