Boden verstehen, erfolgreicher wirtschaften: Smart Farming beginnt unter der Oberfläche

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Boden verstehen und gezielter bewirtschaften ist für uns eine der wichtigsten Grundlagen erfolgreicher Landwirtschaft. Denn selbst innerhalb eines einzigen Schlages können sich Bodenstruktur, Wasserhaltefähigkeit, Nährstoffversorgung und Verdichtung deutlich unterscheiden.

Mit dem FarmBlick Smart-Farming-System machen wir diese Unterschiede sichtbar und verbinden sie mit dem Wissen des Betriebsleiters, individueller Beratung und der FarmBlick Community.

So wird aus Bodenwissen eine konkrete Grundlage für Aussaat, Düngung und Bodenbearbeitung.

Boden verstehen statt den ganzen Schlag gleich behandeln

Landwirte kennen ihre Flächen oft seit vielen Jahren oder sogar Generationen. Sie wissen, wo Kulturen regelmäßig besser wachsen, welche Bereiche schneller austrocknen und wo Bodenbearbeitung schwieriger ist.

Dieses Erfahrungswissen ist enorm wertvoll.

Mit digitalen Bodendaten können solche Beobachtungen zusätzlich räumlich erfasst und objektiver bewertet werden. Der FarmBlick Bodenscanner macht unter anderem Unterschiede bei Bodensubstrat, relativer Wasserhaltefähigkeit und Bodenverdichtung sichtbar. Die Messung reicht dabei bis in rund 1,1 Meter Tiefe. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Bodenscanning macht verborgene Unterschiede sichtbar

Von oben wirkt ein Acker häufig relativ einheitlich. Unter der Oberfläche kann das Bild jedoch völlig anders aussehen.

Mit dem Bodenscanner können unterschiedliche Bereiche innerhalb einer Fläche erkannt und anschließend kartografisch dargestellt werden.

Dabei entstehen beispielsweise Informationen zu:

  • Bodensubstratunterschieden
  • relativer Wasserhaltefähigkeit
  • Bodenverdichtungen
  • unterschiedlichen Bodenzonen

Diese Informationen schaffen eine deutlich bessere Grundlage für die weitere Bewertung des Schlages.

Wasser wird zu einem entscheidenden Standortfaktor

Gerade angesichts häufiger Trockenperioden wird das Wissen über die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens immer wichtiger.

Der FarmBlick Bodenscanner erfasst die relative Wasserhaltefähigkeit und macht sichtbar, welche Bereiche einer Fläche Wasser besser speichern und welche schneller austrocknen. Diese Informationen können beispielsweise für eine standortangepasste Aussaat genutzt werden. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Damit kann die Pflanzenzahl stärker an das tatsächliche Potenzial der jeweiligen Teilfläche angepasst werden.

Georeferenzierte Bodenproben gezielter planen

Boden verstehen bedeutet auch, Bodenproben nicht einfach nach einem starren Raster zu verteilen, ohne die Unterschiede innerhalb einer Fläche zu berücksichtigen.

Digitale Bodenkarten helfen dabei, möglichst homogene Bereiche zu erkennen. Bodenproben können anschließend gezielter innerhalb dieser Zonen genommen werden.

So lassen sich sehr unterschiedliche Bodenbereiche besser voneinander trennen und Analysewerte eindeutiger interpretieren. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Aus Bodeninformationen werden konkrete Maßnahmen

Daten allein verbessern noch keinen Boden.

Entscheidend ist, was anschließend daraus gemacht wird.

Je nach Betrieb, Kultur und Fragestellung können Bodeninformationen beispielsweise genutzt werden für:

  • teilflächenspezifische Aussaat
  • angepasste Düngestrategien
  • gezieltere Bodenbearbeitung
  • standortgerechte Kulturplanung
  • Bewertung unterschiedlicher Ertragspotenziale

Dadurch wird aus einer Bodenkarte ein praktisches Werkzeug für den Betriebsleiter.

FarmBlick Community verbindet Boden, Pflanze und Maschine

Die FarmBlick Community führt unterschiedliche Informationen auf einer zentralen Plattform zusammen.

Dort können beispielsweise digitale Bodeninformationen, Ertragspotenziale, Applikationskarten, Satelliten- und Sensordaten sowie Fahrspuren miteinander verbunden werden. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Damit endet die Digitalisierung nicht bei einer Karte auf dem Bildschirm.

Die gewonnenen Informationen können für die weitere Planung und anschließend für kompatible Maschinentechnik aufbereitet werden.

Beratung gehört für uns zum System

Jeder Betrieb ist anders. Deshalb gibt es für uns keine universelle Smart-Farming-Strategie, die einfach über jeden Hof gelegt werden kann.

Wir betrachten gemeinsam mit dem Betriebsleiter:

  • die vorhandenen Böden
  • die Betriebsstruktur
  • die vorhandene Maschinentechnik
  • die angebauten Kulturen
  • die konkreten Herausforderungen des Betriebs

Daraus entsteht Schritt für Schritt eine Strategie, die zum jeweiligen Betrieb passt.

Unterstützung durch das FarmBlick Systempartner-Netzwerk

Viele Maßnahmen müssen direkt vor Ort umgesetzt werden.

Deshalb arbeiten wir mit einem Netzwerk aus Systempartnern zusammen, die landwirtschaftliche Betriebe regional bei Smart-Farming-Projekten und Dienstleistungen unterstützen.

So verbinden wir digitale Werkzeuge mit persönlicher Betreuung und praktischer Umsetzung.

Smart Farming funktioniert im Bio- und konventionellen Betrieb

Das grundlegende Prinzip ist unabhängig von der Wirtschaftsweise.

Ob ökologisch oder konventionell: Wer seinen Boden besser kennt, kann Entscheidungen gezielter an seinen Standort anpassen.

Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viel Technik einzusetzen.

Es geht darum, Boden, Pflanze, Erfahrung und Daten sinnvoll miteinander zu verbinden.

Boden verstehen. Potenziale erkennen. Landwirtschaft gezielter gestalten.

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Wir freuen uns auf deine Nachricht und werden uns so schnell wie Möglich bei dir zurück melden.


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